Playstation 3: Fakten

Die neue Generation der Spielekonsole Playstation des Marktführers Sony soll im nächsten Frühjahr in die Läden kommen. Sony stellte erste Details zur Playstation 3 in der Nacht zum Montag in Los Angeles vor.

Die CPU der Playstation 3 soll etwa fünfmal so schnell sein wie die der Xbox 360. Die PS3-CPU arbeitet mit 512 KByte L2-Cache und jeweils 256 KByte SRAM für jede SPU. Laut Sony erreicht sie eine theoretische Rechenleistung von 218 GFLOPS. Das wäre fast fünfmal so viel wie die CPU der Xbox 360. Als Graphikprozessor kommt ein neu entwickelter „Reality Synthesizer“ (RSX) von Nvidia zum Einsatz, der Auflösungen bis 1080p auf zwei Bildschirmen parallel flüssig wiedergeben soll.

Noch mehr Zahlen gibt es bei Heise online.

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F.E.A.R. (PC)

F.E.A.R. steht für First Encounter Assault Recon. Grob übersetzt heißt das „Erstkontakt-Zugriffs-Aufklärungs-Spezialeinheit“. Außerdem bedeutet „Fear“ natürlich auch „Angst“. Und mit dieser kann man es tatsächlich zu tun bekommen. Ich habe in den letzten 20 Jahren kein Spiel mit einer dichteren Grusel-Atmosphäre und wirksameren Schock-Effekten erlebt.

Die Ausgangslage: Der Spieler gehört erwartungsgemäß dieser Super-Sonder-Spezialeinheit an und soll einen aus dem Ruder gelaufenen Offizier dieser Einheit unschädlich machen. Das Problem: Der Herr ist übersinnlich begabt, überaus gewaltbereit und offenbar total durchgedreht. Und natürlich dirigiert er ein Heer ebenso durchgeknallter Hilfskräfte.

Mit diesen ist nicht gut Kirschen essen. Die KI hebt die Gegnerschar weit über bloßes Kanonenfutter hinaus. Die Jungs gehen in Deckung, agieren im Team und machen Ihnen das Bildschirm-Leben schwer. Oder unmöglich.

Bis hierhin ist F.E.A.R. ein guter, aber kein außergewöhnlicher Shooter. Far Cry hatte eine noch stärkere KI. Doch F.E.A.R. ist tatsächlich ein interaktiver Horror-Film mit Anleihen beim Japan-Kino, das seit einiger Zeit sehr populär zu sein scheint. Wer „Ring“, „The Grudge“ oder „Dark Water“ gesehen hat, weiß, wovon ich rede.

Da gibt es ein überaus unheimliches kleines Mädchen (kein Witz), das irgendwie mit dem wahnsinnigen Offizier und Ihrer Spielfigur zusammenhängt. Ich habe erst ein Drittel des Spiels durch und bin deshalb noch nicht hinter das Geheimnis gekommen. Aber die Auftritte der Göre wirken heftiger als sämtliche Monster aus „Doom 3“.

Die Grafik spielt in der höchsten Liga und zwingt in der höchsten Auflösung und Detailstufe auch High-End-Rechner in die Knie. Die Hauptmotivation des Spiels ist es natürlich, sich zur Auflösung dieser Psycho-Wirren durchzuarbeiten. Ich bin schon mächtig gespannt.

Fazit: absolut empfehlenswert und definitiv nichts für Kinder und jüngere Jugendliche.

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X-Box 360 kommt am 2.12.

Der Verkaufsstart der zweiten X-Box-Generation in Deutschland steht offenbar fest. Am 2. Dezember soll es losgehen. Nähere Infos liefert Microsoft hier. Der Preis wird je nach Ausstattung variieren. Das Basis-System soll 299 Euro kosten, doch mit entsprechenden Erweiterungen geht der Preis schnell nach oben und durchbricht die 400-Euro-Grenze. Um von der sich ankündigenden großen Nachfrage nicht überfordert zu werden, hat Microsoft die Produktionskapazitäten erhöht.

Die Xbox 360-Plattform wird von drei 3,2GHz CPUs angetrieben. Gemeinsam kommen sie auf eine Leistung von einem Teraflops. Details zur technischen Ausstattung finden Sie im Gaming-Universe.

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KX-Treiber laufen hervorragend

Ich habe die aktuellen Treiber des KX-Project installiert und gestestet. Das Ergebnis: hervorragend. Endlich wummert der Subwoofer so wie er soll.

Sie bekommen die aktuelle Version 3537 des KX Project Package auf deren Homepage. Man braucht keinen DSL zum Download, das Paket ist nur vier Mbyte groß. Vor der Installation sollten Sie alles, was Creative in Ihrem System hinterlassen hat, sauber entfernen. Das geht am besten über Start-Systemsteuerung-Software. Anschließend könnte man mit einem kleinen Hilfsprogramm wie dem RegCleaner die Windows-Registry auf veraltete Einträge überprüfen.

Wenn das KX-Paket installiert ist, finden Sie den KX-Manager in der Taskleiste. Dessen Menü bietet einen Lautsprechertest an, der schon erste Hinweise auf die richtige Zuordnung der Signale gibt. Ein 5.1-System wird über den Menüpunkt Effekte-Surrounder konfiguriert. ACHTUNG: Auch hier muss der Subwoofer erst per Mausklick aktiviert werden.

Doch dann kommt Freude auf. Als Test-DVD diente „Master and Commander“. Die erste Schiffsschlacht donnert wie die Posaunen von Jericho, und man meint, den Flug jedes einzelnen durch Kanonenbeschuss umherschwirrenden Splitterteils akustisch nachvollziehen zu können. Man kann mit dem KX auch gamen, doch EAX ist dann leider nicht möglich.

Meine Empfehlung: Downloaden-installieren-DVD rein-Freude kommt auf. Die Macher des KX-Projects haben viele akustisch frustrierte User gerettet.

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Subwoofer bleibt stumm

Das Lautsprecher-Set Teufel Concept E ist, man kann es meinem Test entnehmen, hervorragende Hardware, jeden Cent wert. Nur wenn man sie mit der weit verbreitetend Creative Soundblaster Audigy 2 ZS, einer der Vorgängerinnen der hier ebenfalls getesteten X-FI, zusammenbringt, wird man zum Fall für die Klappse.

Denn der Subwoofer des Teufel-Sets bleibt einfach stumm. Nix. Nada. Er gibt keinen Ton von sich. Also begibt man sich auf Fehlersuche. Schritt 1: Kabel überprüfen. Schritt 2: Softwareeinstellungen überprüfen. Hier wird man schon teilweise fündig. In den Lautsprechereinstellungen findet man das Bass-Management. Wer hier die Bass-Umleitung aktiviert und die Frequenz-Abschaltung auf „hoch“ und damit auf 200 hz stellt, kann seinem Subwoofer wenigstens ein dünnes Grollen entlocken.

Ich will jedoch kein dünnes Grollen, sondern Donner, Getöse, Weltuntergang. Doch dahin führt kein Weg. Der Subwoofer grollt nur. Deshalb Schritt 3: Internet-Recherche. Und siehe da: Nicht nur ich habe dieses Problem. Der Rest der Welt hat es auch. Wenn Creative-Soundkarten mit einem Nicht-Creative-Lautsprecherset betrieben werden, kann der Subwoofer stumm oder sehr leise bleiben. Von druckvollen Bässen keine Spur. Eine interessante Diskussion zu diesem Thema finden Sie im Hifi-Forum.

Es liegt am Creative-Treiber. Und an der sehr gelassenen Haltung der Firma Creative, die sich durch den Zorn der User offenbar nicht aus der Ruhe bringen lässt und keine Lösung anbietet. Werfen Sie einen Blick auf die Creative-Homepage, und Sie finden eine Verlinkung, die angeblich einen Patch liefert, der dieses Problem beheben soll. Der Link führt, jetzt alle einmal lachen bitte, zum Download-Center des Direktanbieters Dell. Sagenhaft.

Doch es gibt eine Lösung. Ein alternativer Treiber muss her. Und einen solchen gibt es tatsächlich. Man findet ihn inklusive sämtlicher notwendiger Erläuterungen und FAQs, beides in englischer Sprache, genau hier. Es handelt sich um das KX-Project. Ich werde diesen Treiber genau testen und prüfen, wie er den Leistungsumfang der Audigy 2 ZS beeinflusst. Mehr demnächst hier.

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5.1-Lautsprecher-Set Teufel Concept E

Im Test der Creative Soundblaster X-FI klang es bereits an: Das beste Soundboard nutzt mir nichts ohne ein gutes Boxenset. Hier die Berliner Soundspezialisten Teufel ins Spiel zu bringen, scheint an Größenwahn zu grenzen. Deren Boxen sind Tipps für Heimkino-Enthusiasten mit dem nötigen Kleingeld. Die Qualität ist allerdings nicht zu bestreiten. Sehen Sie Sich das Angebot auf der Teufel-Homepage an, Sie finden dort auch ein Forum.

Also was hat Teufel am PC zu suchen? Jede Menge, zumindet seit kurzer Zeit. Grundsätzlich hatte Teufel schon seit längerem Sets für PC-Cineasten im Angebot, doch auch diese waren nicht eben spottbillig. Doch jetzt gibt es ein Angebot, für das ich an dieser Stelle ohne jede Hoffung auf eine Provision mit guten Gewissen werben kann. Das Teufel Concept E, fünf identische Satelliten und ein gewaltiger Subwoofer, kostete mal 250 Euro. Jetzt ist es für 89 zu haben. Besser für weniger Geld geht einfach nicht.

Der Sound begeistert bei mir zuhause sogar die glücklicherweise toleranten Nachbarn. Der 5.1-Verstärker sitzt übrigens im Subwoofer, der direkt mit der Soundkarte im Rechner verbunden wird. Hier liegt auch das einzige Ärgernis: Die dazu nötigen Klinke-auf-Chinch-Kabel muss man extra kaufen. Man benötigt drei davon, je einen für Front, Rear und Center.

Ein Tipp wie dieser trägt natürlich das Risiko in sich, dass Teufels Kampfpreis nicht für ewig gilt. So lange das noch der Fall ist: Zugreifen. Die Firma Teufel arbeitet übrigens genau wie Dell nur im Direktversand.

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Creative Soundblaster X-FI

Wie man meinem Einstiegs-Text entnehmen kann, sind die Zeiten glücklicherweise vorbei, in denen der Spieler zum Schraubenzieher greifen und ein Soundboard einbauen musste, um überhaupt ein paar Töne – abgesehen vom obligatorischen Piepser – aus seinem PC herauszubringen. Heute sitzt der Sound „onboard“ – wer ein Komplettsystem oder ein neues Mainboard erwirbt, hat mit relativ großer Sicherheit einen Soundchip mit dabei.

Und hier schreien die Qualitäts-Hörer, THX-Fanatiker und Surround-Gambler empört auf. Was ist mit der Qualität? Wer sich für seinen PC ein hochwertiges 7.1-Boxenset kauft, will auch eine entsprechend hochwertige Soundquelle.

Ich muss gestehen, dass ich momentan alles andere als ein Sound-Upgrade im Kopf habe. Andere Bestandteile meines Systems scheinen viel wichtiger: Endlich auf Athlon 64 umsteigen, neue Festplatte (Serial-ATA), Flatscreen – man hat als Spielefanatiker schließlich immer allen möglichen teuren Blödsinn im Kopf. Der Sound stimmt doch schon. Die Audigy-Reihe lässt es krachen, warum also eine neue Soundkarte?

Eines vorneweg: Jeder, der seine Audigy 2 behält, ist weiterhin gut bedient. Warum also auf die neue X-FI umsteigen, die in vier Varianten („Xtreme Music“ für 115 Euro, „Platinum“ für 180 Euro, „Fatality FPS“ für 215 Euro und „Elite Pro“ für 310 Euro) angeboten wird? Was genau macht sie denn besser? Getestet habe ich übrigens die „Xtreme Music“.

Die Quaität ist deutlich gestiegen. Die Spielle-Beschallung EAX liegt in der Version 5.0 vor, die Anzahl der gleichzeitig möglichen Schallquellen hat sich verdoppelt. Auch der PC-Cineast wird hervorragend bedient, doch das war zu erwarten. Was ich nicht erwartet und auch, muss ich zugeben, nur zufällig herausgefunden habe: Die X-FI macht aus Stereo-Kopfhörern eine starke Surround-Quelle. Ein ganz normaler Kopfhörer wird damit zum Ein-Mann-Raumklang-Wunder. Darüber ärgert sich meine Frau übrigens sehr. Ich höre sie jetzt nicht mehr, wenn sie mich ruft.

In der Karte arbeitet der schnellste Audioprozessor der Welt. Das Kopfhörer-Raumklang-Wunder heißt offiziell CMSS 3D Headphone-Technologie. Die X-FI ist ebenso wie ihre Vorgängerin THX-zertifiziert und hat mit DTS-ES- und Dolby Digital EX-Decoding keine Probleme.

Technische Daten:

* 24 Bit Analog/Digital-Wandlung der analogen Eingangssignale mit 96 kHz Abtastrate
* 24 Bit Digital/Analog-Wandlung digitaler Signale mit 96 kHz zum analogen 7.1 Lautsprecher-Ausgang
* 24 Bit Digital-Analog-Wandlung digitaler Stereosignale mit 192 kHz an den Stereoausgang
* Abtastraten bei der Aufnahme mit Wortbreiten von 16 bis 24 Bit: 8/11.025/16/22.05/24/32/44.1/48 und 96 kHz
* ASIO 2.0-Unterstützung für Aufnahmen mit 16 und 24 Bit bei 44.1/48/88.22 und 96 kHz mit Direct Monitoring
* Erweiterte SoundFont-Unterstützung bis zu 24 Bit Auflösung

Audio-Performance (Nennleistung bei 2 Vrms, typische Werte)

* Rauschabstand (20-kHz-Tiefpassfilter, A-gewichtet)
* Stereoausgang 109 dB
* Front- und Rear-Kanäle 109 dB
* Center-, Subwoofer- und Side-Kanäle 109 dB
* Klirrfaktor + Rauschen bei 1 kHz (20-kHz-Tiefpassfilter) = 0.004 %
* Frequenzumfang (+/- 3 dB, 24 Bit/96 kHz Eingangssignal) = <10 Hz bis 46 kHz
* Frequenzumfang (nur Stereo) +/- 3 dB, 24 Bit/192 kHz Eingangssignal) = < 10 Hz bis 88 kHz

Anschlüsse

* FlexiJack-Anschluss (Digital-/Line-/Mikrofon-Eingang) mit 3.5-mm-Buchse
* Line-Level-Ausgänge (Front, Rear, Center, Subwoofer, Rear Center) mit 3.5-mm-Buchsen
* AUX_IN Analogeingang über 4-poligen Molex-Anschluss der Karte
* Ein AD_Link-Anschluss (26-polig) für die Verbindung mit der X-Fi I/O-Konsole (optionales Upgrade)
* Ein interner AD_EXT-Anschluss für die Verbindung mit dem X-Fi I/O-Drive (optionales Upgrade)

Fazit: Wer gerade ein neues System zusammenstellt, sollte zur X-FI greifen. Wer bereits eine Audigy hat und nicht zum Kopfhörer greift, wenn er spielt oder Filme am PC sieht, kann noch eine Weile auf den nächsten Preissturz warten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Qualität, Leistung und Verarbeitung der Karte sind hervorragend.

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Wenn Opa an seinen 386er denkt

Damals. Vor langer Zeit. In der grauen Vorzeit des Multimedia-Zeitalters, lange vor Internet, DVD in Dolby Digital 7.1 oder Multiplayer-Games, machte Opa Bekanntschaft mit der Computerwelt. Sie hat ihn bis heute fasziniert, und deshalb treffen wir uns hier.

Der Opa ist heute 37 Jahre alt und gehörte zu den Kids, die in den 80ern mit dem Commodore 64 anfingen, später auf den Amiga umstiegen und schließlich in den frühen 90ern Bekanntschaft mit dem PC machten – denn dieser war damals gerade für Spieler interessant geworden.

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Gamer, auch heute noch. Ich habe mir wegen Wing Commander und Space Quest IV einen 386er mit vier Mbyte RAM gekauft und habe darauf Champions of Krynn, das geradezu lächerlich schwere Wizardry 8 und alle denkbaren Larry-Teile gespielt. Irgandwann kam ein Single-CD-Laufwerk dazu, außerdem eine Soundblaster 2.0,ein Jahr später tauschte ich Motherboard und Prozessor gegen einen 486er mit 50 Megahertz.

Wer nicht schrauben kann, kann sein System nicht erweitern. Wer sein System nicht erweitert, kann die Segnungen des Hardware-Marktes nicht genießen. Vorsicht, der letzte Satz trieft vor Ironie. Ich habe diesen Blog eröffnet, um endlich – neben meinem Job als Tageszeitungs-Redakteur – über ein Genre berichten und dskutieren zu können, das mich seit mehr als 20 Jahren beschäftigt.

Was leistet neue Hardware, macht sie Sinn, hält sie die Versprechen der Hersteller, ist sie ein Gewinn für die User? Darum wird es hier gehen. Und auch wenn ich gelegentlich mit Herstellern zusammenarbeiten werde, um exklusive Infos oder Blicke hinter die Kulissen weitergeben zu können, garantiere ich absolute Objektivität.

Auch die Konsolen gehören dazu. Die neue X-Box und die dritte Playstation-Generation werden diesen Blog ebenfalls prägen. Hauptsächlich soll er jedoch durch den Input der User, Leser und Zufällig-hier-Vorbeisurfenden geprägt werden.

Übrigens: Es gibt zum Hardware-Labor auch ein Software-Pendant. Es heißt Daddel-Ecke.

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