Rise and Fall (PC)

Rise and Fall, ein Echtzeit-Strategie-Titel von Midway, trägt den Untertitel „Civilizations at War“. Friedliche Koexistenz ist mal wieder nicht gefragt. Im Ernst: Rise and Fall bringt epische Schlachten auf den Bildschirm, kombiniert mit bombastischer Grafik und – Hurra – einem völlig neuen Feature: Im Heldenmodus kann der Spieler die Feldherren-Draufsicht gegen eine 3D-Fronterfahrung tauschen und als Held die gegnerischen Armee aufmischen. Unrealistisch? Wen kümmert’s. Ben Hur, Quo Vadis und Gladiator waren auch unrealistisch, aber höchst unterhaltsam.

Julius Caesar, Kleopatra, Alexander der Große, Achilles, Ramses, Nebukadnezar – in der Rolle dieser Giganten kann man schon mal einen Abend verbringen. Jeder Held kann dabei auf spezielle Angriffe zurückgreifen und besitzt besondere Stärken und Schwächen, die über den Ausgang einer Schlacht entscheiden können. Sogar Kleopatra schwingt das Schwert. Unrealistisch? Wen kümmert’s. Nett anzusehen.

Die Städte und Einheiten orientieren sich an den Vorbildern der Antike. Die 3D-Grafik mit dynamischen Schatten, schönen Wassereffekten und Landschaften verstärkt die Atmosphäre während der epischen Schlachten.

Auch die Soundkulisse ist sehr gut, die Sprecher geben alles. Obwohl Rise and Fall kein Komplexitätswunder ist, motiviert es doch über lange Zeit hinweg. Das Spiel ist ein Software-Sandalenfilm, der sich nur um Schlachten und Eroberung dreht. Was kein Fehler ist, schließlich sind die Schlachten meiner Ansicht nach schon immer die einzigen interessanten Teile der Sandalenfilme gewesen.

Rise and Fall – Civilizations at War ist frei ab 16 Jahren.

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Hardwarelabor verlost viermal Waveball

Einer der legendären Klasiker aus den Spielhallen der früher 80er ist Arkanoid. Das Prinzip: Am unteren Bildschirmrand steuert der Spieler einen Schläger, Paddle genannt. Von diesem horizontal gesteuerten Paddle prallt immer wieder ein Ball ab, und dieser Ball trifft am oberen Bildschirmrand auf komplex konstruierte Steinmauern. Der Spieler muss den Ball mit dem Paddle so lange im Spiel halten, bis diese Mauern verschwunden sind.

Nun sind die 80er Geschichte, aber ihre Klassiker leben weiter. Pepper Games hat Arkanoid gewissermaßen reanimiert und das alte Teil gleichzeitig in ein buntes 3D-Gewand gesteckt. Das Ergebnis heißt Wave Ball. Detaillierte 3D-Projektionen, 16 Bonuselemetne (sie wirken sich auf das Handling des Balls aus) und eine Verfolgerperspektive machen das Spiel interessant. Eine gelungene Hommage an Arkanoid.

Und jetzt kommt’s: Pepper Games und das Hardwarelabor wollen vier Exemplare von Wave Ball unter die Leute bringen. Vor dem Sieg steht jedoch eine Quizfrage. Die ersten vier Leser, die eine richtige Antwort als Kommentar auf diesen Blog-Eintrag hinterlassen, bekommen jeweils ein Spiel. Es zählt die Uhrzeit des Eintrags.

Die Frage: Welcher Darsteller spielt die Hauptfigur in Midways 2007 erscheinenden Shooter Stranglehold? Man muss sich lediglich meine Berichte von der Games Convention in Leipzig ein wenig näher ansehen, dann ist die Sache ganz einfach. Viel Glück, der Startschuss fällt jetzt.

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Vier Tage Spiele-Wahnsinn


Foto: Leipziger Messe GmbH/Uwe Frauendorf

Das war’s. Die Games Convention ist gelaufen, und ich bin platt. Meine Füße zumindest. Trotzdem: Schade, dass es schon vorbei ist. Bilanz-Berichte wie den folgenden schreibe ich deshalb immer mit ein wenig Wehmut.

Mit einem Besucherrekord ging die GC 2006 heute Abend zu Ende. 183000 Besucher (2005 waren es 134000) kamen in den vergangenen vier Tagen auf das Leipziger Messegelände.

„Ein solcher Erfolg ist bisher einmalig in der Geschichte des neuen Leipziger Messegeländes. Die GC hat sowohl im Publikums- als auch im Medien- und im Business-Bereich bewiesen, dass sie die klare Nummer 1 in Europa ist und damit weltweit zu den führenden Veranstaltungen der Branche zählt“, sagte Josef Rahmen, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. „Wir werden gemeinsam mit unseren Ausstellern unser Konzept weiterentwickeln, wie wir an den extrem besucherstarken Tagen den Spielspaß für unsere Gäste noch erhöhen können.“

Projektdirektorin Angela Schierholz zum Erfolg der Messe: „Die erweiterten Angebote der Aussteller für die ältere und die weibliche Zielgruppe sowie die Erweiterung von GC family und der neue Bereich `GC Art` haben dazu geführt, dass generationenübergreifend mehr Besucher kamen. Damit hat die GC als Messe eine ihrer wichtigsten Aufgaben erfüllt und gezeigt, dass die Themen interaktive Unterhaltung und Bildung ein Thema für die ganze Gesellschaft sind.“

Laut Umfragen des IM Instituts für Marktforschung waren 42 Prozent der Besucher über 20 Jahre alt. Das sind sechs Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 17 Prozent der Besucher waren weiblich (ein plus von vier Prozent). 90 Prozent aller Besucher wollen wiederkommen. 39 Prozent der Besucher hatten einen Anreiseweg von über 300 Kilometern (2005: 31 Prozent).

Die GC 2006 sorgte auch bei den Medien für Aufsehen. Mehr als 2600 Journalisten aus 38 Ländern berichteten über die GC. 91 Prozent der insgesamt 368 Teilnehmer aus 25 Ländern kündigten bereits vor Messeabschluss ihre Teilnahme an der GC 2007 in Leipzig an. 89 Prozent der Aussteller sahen ihre Messeziele sehr gut und gut erreicht.

Es bleibt uns nur die Vorfreude auf das nächste Mal. Die GC 2007 findet vom 23. bis 26. August statt; die Entwicklerkonferenz GCDC vom 20. bis 22. August.

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Midway: Stranglehold


Diese Situation nennt man ein „Standoff“. Der Herr mit den beiden Pistolen ist Chow Yun Fat alias Inspektor Tequila. In John Woos Action-Meilenstein „Hard Boiled“ flog, rutschte, fiel, sprang, stürzte und rannte Chow Yun Fat in allen möglichen Varianten durch die Gegend und ballerte dabei aus beiden Wummen so lange, bis sich außer ihm selbst nichts mehr bewegte. Derart geradezu absurde Schusswechsel hatte es davor nicht gegeben.

„Hard Boiled“ ist schon ein paar Jahre alt, aber offenbar hervorragend für einen Shooter geeignet. Zusammen mit Regisseur John Woo entwickelte Midway die offizielle Fortsetzung von „Hard Boiled“ – als Spiel. Der Name: Stranglehold.

Natürlich dreht sich alles um spektakuläre Schusswechsel. Es gibt auch die aus Max Payne bekannte Super-Zeitlupe: Während Tequila, aus allen Rohren ballernd, akrobatisch durch die Luft fliegt, verlangsamt sich das Geschehen auf dem Bildschirm extrem. Optisch beeindruckend, spielerisch sinnvoll im Kampf gegen Übermachten. Und in Shootern geht es schließlich immer um den Kampf gegen Übermachten.

Sowohl John Woo als auch Chow Yun-Fat sind stark in die Produktion des Spiels eingebunden und arbeiten eng mit den Entwicklern zusammen. Stranglehold soll Anfang 2007 erscheinen. Neben den Versionen für PC und XBox 360 wird auch die neue Playstation 3 bedient. Es sieht so aus, als wolle Midway mit Unreal Tournament 2007 und Stranglehold auf Sonys neuer Konsole richtig abräumen.

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Midway: Unreal Tournament 2007


Darauf hat die Shooter-Welt gewartet: Im nächsten Frühjahr kommt Unreal Tournament 2007. Die Games Convention präsentierte den Besuchern erste Szenen in einem speziell dafür eingerichteten Kino. Ich sprach zusätzlich mit Oliver Beck vom Entwickler Midway.

1999 definierte das erste Unreal Tournament den Charakter aller Multiplayer-Shooter – und revolutionierte den Solo-Modus gegen KI-Bots gleich mit. Starke Gegner, bombastische Waffen vom Scharfschützen-Gewehr bis zum Raketenwerfer, viele Spielmodi und eine daraus resultierende enorme Langzeitmotivation begeisterten die Gemeinschaft der Shooter, obwohl es weder eine durchgehende Story noch eine Weiterentwicklung des Charakters gab.

Es gab mehrere Nachfolger, die Einzelheiten erweiterten, aber das erfolgreiche Grundprinzip nicht veränderten. Und jetzt kommt der nächste Teil: Unreal Tournament 2007 wird, so sieht es Midway, alles platt machen.

Übrigens: Ja, stimmt, es geht wieder mal um ein Ballerspiel. Ich kann auch nichts dafür, dass gerade die besonders beliebt und gefragt sind.

Unreal Tournament 2007 nutzt die neueste Version der Unreal-3-
Engine, um Figuren, Fahrzeuge und Landschaften darzustellen. Die fantastische Grafik lässt die Anstrengungen und Entbehrungen des
Gefechts in den Gesichtern der Kämpfer erkennen.

Fans der Vorgänger freuen sich auf überarbeitete Versionen
klassischer Spielmodi wie „Deathmatch“ oder „Capture the Flag“
oder kämpfen im neuen, missionsbasierten „Warfare“-Modus um die
Vorherrschaft ihres Teams. Die Spieler können dabei auf über ein
Dutzend Fahrzeuge zurückgreifen. Ob Hoverboard, schwerer
Panzer oder riesiger Walker – jedes Fahrzeug hat seine speziellen
Stärken und Schwächen und kann den entscheidenden Faktor für
Sieg oder Niederlage darstellen.

Unreal Tournament 2007 wird auch für die im November erwartete Playstation 3 erscheinen.

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Ubisoft: Splinter Cell Double Agent


Diese Grafik ist doch wirklich eine Pracht. Aber Achtung: Dieser Screenshot stammt von der XBox 360. Ein hochgerüsteter PC, ich denke da an SLI und ähnliches, dürfte eine ähnliche Leistung bringen.

Doch das eigentich Faszinierende am neuen Auftritt von Sam Fisher, dem Proitagonisten der Splinter Cell-Serie, ist die Story. Der Tod seiner Tochter, laut Auskunft der Ubisoft-Entwickler „his only link to humanity“, lässt ihn völlig verzweifeln, weshalb er die gefährlichste aller Missionen annimmt: Um einen geplanten Terroranschlag zu verhindern, muss er eine gnadenlose Terroristengruppe infiltrieren und sie von innen zerstören.

Zum ersten Mal erlebt der Spieler in dieser Form die unbarmherzige Spannung und die gnadenlosen Entscheidungssituationen im Leben eines Doppelagenten. Während der Spieler das Hauptquartier der Terrororganisation in Amerika infiltriert, muss er vorsichtig die Konsequenzen seiner Handlung abwägen. Schaltet er zu viele Terroristen aus, droht seine Tarnung aufzufliegen. Zögert Fisher zu lange, werden möglicherweise Millionen Menschen sterben. Um seine Mission erfolgreich abzuschließen, muss Sam Fisher sein gesamtes Repertoire an Agentenfähigkeiten zum Einsatz bringen und ganz nebenbei noch versuchen mit dem Leben davonzukommen.

Die wichtigsten Eigenschaften:
• Doppelte Missionsziele: Es müssen sowohl für die Agenten der NSA als auch für die Terroristen gegensätzliche Ziele gleichzeitig erfüllt werden.
• Spannendes Doppelagentenleben: Um die Pläne der Terroristen zu sabotieren, müssen effektive und authentische Taktiken genutzt werden.
• Eine verzweigte Story mit unterschiedlichen Enden: Der Spieler trifft Entscheidungen, die sich unmittelbar auf den Ausgang der Geschichte und auf den Spielverlauf auswirken.
• Eine Welt internationaler Spionage: Die Einsätze führen den Spieler über den gesamten Globus: von Asien über Afrika, ins Herz der USA. Dabei muss er die extremsten Situationen meistern: unter Wasser, in einem Sandsturm – versteckt in Rauch und Staub – oder beim Sky-Diving.
• Neue authentische Ausrüstung: Die neusten Waffen und Ausrüstungsgegenstände der NSA-Regierungsagenten sowie die Schwarzmarktwaffen der Terroristen.
• Innovativer Onlinemodus: Der hoch gelobte Mehrspielermodus von Tom Clancy’s Splinter Cell kehrt mit vielen Innovationen für jede Plattform zurück.

Das Spiel soll im Oktober veröffentlicht werden und frei ab 16 sein. Die Plattformebn: PC, Xbox 360, Xbox, PlayStation2, GameCube.

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Ubisoft: Call of Juarez

Der Western war mal eine Macht im Film-Business – nicht nur in Hollywood. Howard Hawks Meisterwerke Rio Bravo und El Dorado mit John Wayne sind Legenden. Weitaus weniger edelmütig und sehr viel blutiger sprangen dagegen Franco Nero als Django und Clint Eastwood als namenloser Fremder in der Dollar-Trilogie (Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr, Zwei glorreiche Halunken) mit ihren Gegnern um. Der Italo-Western hielt nichts vom edelmütigen Revolverschwinger, sondern setzte auf die blutige Wucht von Pistolenkugeln.

Und das tut auch der Ubisoft-Titel „Call of Juarez“, den mir Adam Tuaj, Marketing Director von Techland, vorstellte.

In Call of Juarez stürzen sich die Spieler mitten in actiongeladene Duelle, Schießereien und Bar-Prügeleien. In der Solo-Kampagne übernimmt der Spieler die Rolle von zwei gegensätzlichen Charakteren, die jeweils über unterschiedliche Waffen und Kampfstile verfügen. Während Ray, der ehemalige Revolverheld, sich als prügelnder Prediger durchs Leben schlägt, befindet sich Billy, ein heimtückischer, von amerikanischen Ureinwohnern ausgebildeter Haudegen, auf der Flucht.

Call of Juarez nutzt Techlands Chrome Engine, die es dem Spieler erlaubt, sämtliche Objekte als Waffen oder als Werkzeug zu benutzen. Die Game-Physik ist hervorragend umgesetzt, so gut wie jedes Objekt lässt sich benutzen, bewegen oder zerstören. Besonders überzeugend fand ich dsa Feuer: Es sieht absolut echt aus.

Ein ganzes Arsenal an Waffen aus der Zeit des Wilden Westens stehen dem Spieler zur Verfügung: Colts, Gewehre, Peitschen, Dynamit.

Der Mehrspielermodus: Via LAN oder Internet können Spieler gemeinsam Züge ausrauben und Postkutschen überfallen.

Ein Wort zur Grafik: Nie war der Wilde Westen schöner. Flüsse fließen, Baumwipfel wogen, Seen schimmern. Der Spieler sitzt vor dem Monitor und staunt.

Call of Juarez soll ab September in den Händlerregalen stehen. Zwar ist die grafische Gewalt in der deutschen Version leicht entschärft worden, trotzdem gibt’s das Spiel wohl nur für Erwachsene. Was einmal mehr unterstreicht, wie sinnlos derartige Entschärfungen sind.

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Games Convention: Der Wahnsinn bricht los


Fotos: Leipziger Messe GmbH/Uwe Frauendorf

So, jetzt geht’s los. Nach fast vier Stunden Info-Overkill in vier Messehallen, drei Entwickler-Präsentationen und dem verzweifelten Versuch, mich innerhalb von subjektiv geschätzten fünf Millionen Gamern vorwärts zu bewegen, melde ich mich live von der Games Convention in Leipzig. Mein erster Eindruck: Die Unterhaltungs-Industrie boomt mehr als jemals zuvor. Die großen Entwickler nehmen richtig Geld in die Hand und machen ihren Messeauftritt mit Live-Musik, riesigen Leinwänden, Mädels in knappen Outfits und High-End-Technik zum Multimedia-Erlebnis. Ich werde versuchen, einzelne Punkte herauszufiltern, die mir besonders interessant erscheinen.

Eine erste Bilanz: Die Games Convention 2006 wird wohl alle Besucherrekorde brechen. Veranstalter und Entwickler haben große Dollarzeichen in den Augen.

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Electronic Arts auf der Games Convention

Sie läuft und läuft und läuft – die Games Convention in Leipzig hat begonnen. Bevor ich am Samstag live in diesem Blog aus den heiligen Hallen der Spiele- und Hardwareentwicklung berichten werde, kommt hier ein erster Blick auf das Messegeschehen mit einem der Marktführer der Branche: Electronic Arts.

Auf der wichtigsten europäischen Messe für Computer- und Videospiele hat Electronic Arts (EA) die Pläne für die nächste Konsolengeneration vorgestellt. Danach wird der Marktführer für interaktive Unterhaltung zum Verkaufsstart der Playstation 3 fünf neue Titel veröffentlichen. So zeigte EA in Leipzig erstmals auf der neuen Sony-Konsole Spielszenen aus „Need for Speed Carbon“. Für das Nintendo Wii bringt EA zudem sechs Titel zum Launch heraus.

Erstmals zu sehen war auf der Games Convention auch die Fußball-Simulation „FIFA 07“ für die Xbox 360. Dank einer völlig neuen Programmierung zeigt dieses Spiel außergewöhnlich realistische Bewegungsabläufe der Fußballer.

„Noch nie zuvor hatten wir zum Start einer Konsolengeneration so viele Titel im Programm“, sagte Thomas Zeitner, Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland. „Unser Ziel ist es, auch auf den neuen Plattformen Marktführer zu werden. Bei der Xbox 360 ist uns das bereits innerhalb kurzer Zeit gelungen. Mit dem Wechsel zur nächsten Generation wird der Boom der Computer- und Videospielindustrie weiter anhalten.“

Auch für den PC wird Electronic Arts in den kommenden Monaten zahlreiche neue Titel veröffentlichen. Zu den Highlights der Games Convention gehören beispielsweise das Echtzeit-Strategiespiel „Command & Conquer 3 Tiberium Wars“, der Erweiterungspack „Die Sims 2: Haustiere“ sowie „Spore“. Das neue Spiel von „Die Sims“-Erfinder Will Wright macht die Evolution des Lebens selbst zum Thema. Neu ist, dass Spieler eigene Objekte entwerfen können, die automatisch in die virtuellen Welten der anderen Spieler integriert werden.

Mit „Crysis“ bringt EA ein Action-Spiel für den PC heraus, das grafisch und spielerisch Maßstäbe setzt. Entwickelt wurde das Spiel von Crytek, einem Studio in Frankfurt am Main. „Deutschland ist ein Videospielland“, sagte Thomas Zeitner. „Die Entwicklerteams hierzulande haben in Sachen Qualität und Ideenreichtum längst zu den internationalen Studios aufgeschlossen.“

Auf der Games Convention gab EA außerdem die Übernahme der Phenomic Game Development GmbH mit Sitz in Ingelheim bekannt. Das deutsche Studio hat sich in der Vergangenheit mit der „Spellforce“-Reihe und den „Siedler“-Spielen einen Namen gemacht. Das Team wird für EA Echtzeitstrategiespiele für PC und Konsolen entwickeln.

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Games Convention: LucasArts und Activision

Auch die Großen der Branche melden sich und legen dar, in welcher Form sie ab Mittwoch auf der Games Convention in Leipzig auftreten wollen. Activision und LucasArts haben sich große Ziele gesetzt. Die Verschmelzung aller Entertainmentformen ist in diesem Jahr Leitmotiv für den Messeauftritt des weltweit erfolgreichen Spielepublishers.

In zwei authentisch nachgebildeten Kinosälen werden die filmreifen Spiele Call of Duty 3, Indiana Jones und ein neuer Next-Gen Star Wars Titel zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. An der Half-Pipe kann nicht nur die spektakuläre Trendsportshow bewundert werden, sondern auch selbst mit Tony Hawk´s Downhill Jam und Tony Hawk´s Project 8 virtuell geskatet werden. Außerdem werden die Besucher ihre Gitarrenfertigkeiten auf der Guitar Hero 2 Musikbühne vor Publikum unter Beweis stellen können.

„Activision und LucasArts werden alle Aspekte modernen Entertainments an diesem Stand abbilden.“ so Peter Mucha, Vice President DACH von Activision. „Besucher können auf dem Stand sowohl individuell an die Konsolen angepasste Videospiele als auch kommende PC-Highlights sehen.“

Der Multiplayerhit Enemy Territory: Quake Wars von id Software wird in einem 24-Spieler LAN für jeden ab 18 Jahren spielbar sein, Marvel: Ultimate Alliance, Ab durch die Hecke und Spider-Man: Battle for New York werden nicht nur Film- und Kinofans in Ihren Bann ziehen.

Die Spiele:
Call of Duty 3 wird die Infanterie- und Artilleriegefechte des Zweiten Weltkriegs wahrscheinlich ebenso intensiv rüberbringen wie seine Vorgänger. Ich persönlich halte mich nach wie vor lieber an fiktive Szenarien und ballere auf Terroristen, Aliens oder Untote.

Marvel: Ultimate Alliance ist ein Action-Rollenspiel aus dem Marvel-Universum mit mehr als 140 Superhelden und Schurken und damit der größten Reihe an Comic-Charakteren, die jemals in einem Computerspiel zu bestaunen war.

Tony Hawk’s Downhill Jam, das ausschließlich für Nintendo-Systeme entworfen und entwickelt wird, bietet eine Skateboard-Erfahrung mit dem Fokus auf Kopf-an-Kopf-Rennen.

Tony Hawk’s Project 8 wurde für die PlayStation 3 und Microsofts Xbox 360 von Grund auf neu entworfen und lässt den Spieler eintauchen in ein Skateboard-Erlebnis mit realistischer Grafik, verbesserter Physik und einer Steuerung, die das Skate-Feeling bei jedem Trick und Sturz simuliert.

Achtung, jetzt kommt Freude auf: id Softwares Enemy Territory: QUAKE Wars steht in den Startlöchern, um Online-Action neu zu definieren. Es ist das ultimative team- und zielorientierte Mehrspieler-Erlebnis. Der von Splash Damage entwickelte strategische First-Person-Actiontitel, bei dem id Software als ausführender Produzent agiert, spielt im Jahr 2065 im QUAKE-Universum, wo die alliierten Truppen der Global Defense Force (GDF) gegen eine neue Achse des Bösen in den Krieg ziehen – die barbarischen und technologisch fortgeschrittenen Strogg. Der Titel verwendet die neue MegaTexture-Rendering-Technik von id Software und bietet strategisches Teamspiel, dauerhafte Beförderungen von Charakteren und die mächtigsten Waffen und Fahrzeuge des Universums. Ja genau: Solche Shooter haben ich eben gemeint (siehe Call of Duty 3).

Aber auch Kinder lesen mein Blog, deshalb geht’s jetzt jugendfrei weiter: Ab durch die Hecke basiert auf dem gleichnamigen Film von DreamWorks Animation und entführt den Spieler in ein neues Abenteuer, das über den Film hinausgeht. Als Waschbär Richie, Schildkröte Verne, Eichhörnchen Hammy oder Stinktier Stella verwandelt er die Vorstadt mit all ihren gefährlichen Hindernissen und Fallen in seinen persönlichen Spielplatz.

LEGO Star Wars II: Die Klassische Trilogie verbindet die zahllosen Kombinationen von LEGO mit der Geschichte, den Charakteren und der Handlung aus den klassischen Star Wars-Filmen, die damals Popkultur verändert haben (Episode IV: Eine neue Hoffnung, Episode V: Das Imperium schlägt zurück und Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter). Mit humorvoller Darstellung der klassischen Trilogie verfolgt LEGO Star Wars II den Kampf der Rebellenallianz, um das Galaktische Imperium in seine Einzelteile zu zerlegen und die Galaxis neu aufzubauen. Der Spieler kann sich durch die Lieblingsmomente der Filme bauen und kämpfen, von Darth Vaders Verfolgung Prinzessin Leias an Bord des Blockadebrechers bis zum Showdown auf dem zweiten Todesstern.

Indiana Jones ist zurück, in der unglaublichsten all seiner Expeditionen. Diese neue Indy-Geschichte – erstmalig unter Regie von George Lucas entwickelt – versetzt den Spieler in die Rolle des legendären Abenteurers. Von San Franciscos Chinatown bis zum heiligsten aller Orte muss Indy Hinweise auf legendäre Artefakte sammeln. Indiana Jones benutzt erstmalig die neue Euphoria-Technologie von NaturalMotion, dank der jeder Charakter über, in Echtzeit berechnetes Bewusstsein verfügt und völlig lebensecht reagiert. (Ironie on) Ich habe immer gewusst, dass der Spielesektor die erste künstliche Intelligenz entwickeln wird. Was sagt ihr jetzt, Nasa, MIT und Silicon Valley? (Ironie off)

Im Bestseller Star Wars: Empire at War führte man die Rebellenallianz oder das Galaktisches Imperium im Krieg um die Star Wars-Galaxis (siehe den Test im Hardwarelabor). Im Addon Forces of Corruption treten die Spieler nun gegen diese beiden an. Im Expansion Pack erlebt man eine neue Sichtweise des galaktischen Bürgerkriegs, denn erstmals steiget der Spieler aus der Unterwelt auf und spielt als korupter Krimineller Tiber Zahn.

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