Shrek der Dritte

 

Ein grünes Monster im Sumpf, eine schöne und später ebenfalls grüne Prinzessin, ein sprechender Esel, der eine Drachendame heiratet – das Animations-Spektakel „Shrek“ verdient einen Sonderpreis für Absurdität. Dreimal hat der Oger Shrek inzwischen im Kino und auf DVD zugeschlagen. Paramount hat gerade „Shrek der Dritte“ auf DVD veröffentlicht, die komplette Dreier-Box und die High-Definition-Variante sollen Anfang Dezember folgen.

„Shrek“ ist ein echtes Medien-Phänomen. Der Erfolg beweist, dass der Animationsfilm vom Publikum nicht mehr als solcher wahrgenommen wird. Shrek, Fiona, der Esel, der gestiefelte Kater – der Zuschauer empfindet die Kunstfiguren als ebenso real wie Tom Cruise oder Julia Roberts.

„Shrek“ war zum Zeitpunkt seiner Erstellung der bislang aufwendigste computeranimierte Film. 275 Künstler arbeiteten viereinhalb Jahre lang an der Umsetzung des Drehbuchs von William Steig, das Gesamtbudget betrug 60 Millionen Dollar.

Dabei heraus kam eine Märchen-Komödie mit zahllosen Hommagen an die Blockbuster der Gegenwart. Prinzessin Fiona kämpft wie Neo in „Matrix“ in Superzeitlupe. Ihre Verwandlung von der Menschen-Prinzessin in eine Oger-Dame entspricht der Transformation in „Die Schöne und das Biest“.

In „Shrek der Dritte“, der Film spielte weltweit 785 Millionen Dollar ein, sucht der grüne Sumpfbewohner verzweifelt einen Thronanwärter für das Königreich „Weit weit weg“, da er diesem Job nichts abgewinnen kann. Unterwegs findet er den magisch verwirrten Merlin, den unsicheren Artus, eine schlagkräftige Frauen-Power-Truppe wehrhafter Märchen-Prinzessinnen und eine Armee der Bösewichter mit Captain Hook an der Spitze. Bild- und Tonqualität der DVD sind herausragend. Die Animationen sind so lebendig wie immer und knistern vor Energie. Ein großes Bonus-Paket ergänzt das Angebot. Auch der dritte „Shrek“ macht einfach Spaß

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