Der Abseits-Manager

Die Europameisterschaft hat begonnen und Deutschland ist voll von Fußball-Sachverständigen und Hobby-Trainern. EA SPORTS veröffentlicht nun kostenlos mit Dr. Westhoffs Abseits-Trainer das ideale Spiel, um sein Abseitswissen zu perfektionieren. Blitzschnell muss entschieden werden, ob eine bestimmte Spielsituation Abseits ist oder nicht. 20 Fragen in fünf Schwierigkeitsgraden müssen gelöst werden, ehe die finale Bewertung erfolgt. Der Zeitfaktor spielt dabei eine große Rolle, wenn man im weltweiten Ranking aufsteigen will.
 
Insgesamt warten 160 Herausforderungen auf den Spieler. Dabei werden die unterschiedlichsten Spielsituationen dargestellt und auch die größten Experten werden sehen, wie vielseitig und teilweise kompliziert die Abseitsregel ist. Ein ausführliches Tutorial erleichtert den Einstieg, danach machen jede Menge Sonder- und Spezialfälle das Spiel zu einer echten Fundgrube für jeden Fußballfan. Abseitsentscheidungen wie im Spiel Niederlande-Italien sind für Spieler des Abseits-Trainers keine Überraschung.
 
Der Abseitstrainer ist bereits wenige Tage nach Veröffentlichung ist das erfolgreichste Spiel auf dem Online-Gaming-Portal pogo.de. Des Weiteren kann es auf der Webseite www.fm08.de, der Community Webseite des EA SPORTS FUSSBALL MANAGER, gespielt werden.
 
Das Spiel Dr. Westhoffs Abseits-Trainer wurde von dem Entwicklungsstudio Bright Future in Köln entwickelt. Bright Future ebenfalls verantwortlich für die erfolgreiche PC-Spielserie EA SPORTS FUSSBALL MANAGER.
 
Pogo.de ist als deutsche Variante von pogo.com eine der weltweit erfolgreichsten Internetseiten für Casual Games. Pogo.de bietet eine große Auswahl an beliebten Einzelspieler- und Multiplayer-Spielen wie Puzzle-, Kasino-, Brett- und klassischen Kartenspielen kostenlos an.

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Die Kunst des hemmungslosen Rasens

Von der klassischen Formel 1 über Liebeserklärungen an das Automobil wie „Gran Turismo“ bis zu Kollisions-Orgien im Stil von „Burnout Paradise“ – die Spiele, in denen man schneller fahren muss als andere, prägen die Spiele-Szene seit ihrem Beginn. Doch immer dran denken: in der Realität Gurt an, Handy aus und Fuß vom Gas. Die Warnung im letzten Satz ist mittlerweile obligatorischer Bestandteil jedes aktuellen Rennspiels. Immer tauchen im Vorspann Warnungen auf, doch bitte streng zwischen Realität und Spiele-Welt zu trennen. Diese erhobenen Zeigefinger wirken manchmal unfreiwillig komisch. Schließlich wird auch ein leidenschaftlicher Spieler nicht plötzlich seinen realen Vordermann auf der B51 von der Strecke rammen, wie er denkt, er spielt gerade „Destruction Derby“.

Dennoch ist der Appell an Vorsicht und Vernunft eine logische Konsequenz der technischen Entwicklung. Denn während die aus wenigen Strichen und Polygonen bestehenden Objekte, die in den 80ern über die Bildschirme ruckten, nur mit viel Fantasie als Fahrzeuge zu erkennen waren, brettern heute fotorealistische Boliden, in deren Lack sich die Umgebung spiegelt, über die hochauflösenden Flachbild-Fernseher.

Need for Speed (Electronic Arts). Mittlerweile neun Teile umfasst die langlebigste und erfolgreichste Rennspiel-Serie der Computergeschichte. Der erste erschien als „The Need for Speed“ 1995, der aktuelle heißt „Need for Speed Pro Street“ und erschien im November 2007. Die Serie hat das Genre geprägt und große Vielseitigkeit präsentiert. Auch hier darf der Spieler mit Traum-Sportwagen über herrlich malerische Strecken rasen. Er darf aber auch japanische Mittelklasse-Wagen bis zur Ekstase tunen und damit nächtens verbotene Rennen in Innenstädten bestreiten („Underground“ 1 und 2) oder sich heiße Verfolgungsjagden mit der Polizei liefern („Hot Pursuit“ und „Most Wanted“).

Gran Turismo 5 Proloque (Sony Computer Entertainment). Ein Gran-Turismo-Rennen ist, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, kaum noch von einer Fernseh-Übertragung des realen Rennsports zu unterscheiden. Alles wirkt echt. Die Fahrzeuge sind millimetergenau nachgebildet, die Strecken vom amerikanischen Daytona bis zum japanischen Suzuka entsprechen präzise ihren wirklichen Vorbildern. Es gibt kein Schadensmodell, die Boliden sind unverwundbar. Rammen und Drängeln hat auch keinen Sinn, da es im Kampf gegen Uhr und Gegner nur Nachteile bringt. Wer Gran Turismo meistern will, muss die Ideallinie finden, Bremse und Schaltung mit der Präzision eines Konzertpianisten einsetzen und die Urgewalt der virtuellen PS-Giganten kontrollieren. Der Spieler wird dafür belohnt mit Autos, von denen er in der Realität nur träumen könnte. Dodge Viper, BMW M3, Ford Shelby Cobra GT 500, Ferraris aller Zeitalter, Kunstwerke von Jaguar und Aston Martin – ein Paradies für motoraffine Naturen. Der aktuelle Teil, Gran Turismo 5 Proloque, ist exklusiv für die Playstation 3 erschienen.

Burnout Paradise (Electronic Arts). Mit Realismus hat „Burnout Paradise“ nichts zu tun, erhebt dafür Action zur Kunstform. Und diesen zelebriert „Burnout Paradise“ mit vollem Einsatz. Es geht nicht darum, den Gegner zu überholen. Das kann jeder. Es geht darum, ihn von der Strecke zu rammen. Gegen eine Mauer, von einer Brücke, in eine Tankstelle. Dann schaltet „Burnout Paradise“ in einen Superzeitlupen-Modus um und zeigt, wie sich das gegnerische Vehikel in seine Bestandteile zerlegt, zu einer Ziehharmonika zusammengedrückt wird und sich allmählich in einen verdrehten Haufen verformten Metalls verwandelt.

GTR 2 Fia GT Racing Game (Atari). Hinter diesen sperrigen Titel verbirgt sich ein mit hohen Auszeichnungen dekoriertes Spiel, das 2006 veröffentlicht wurde. Hier geht es nicht um Action oder größtmögliche Zerstörung. Die GTR-Spiele sind realitätsnahe Simulationen des Motorsports. Der Schwierigkeitsgrad ist entsprechend hoch und nichts für Schattenparker. Das Spiel simuliert die original FIA GT Meisterschaft auf Rennstrecken wie Oschersleben, Spa oder Monza. Die Fahrphysik der 144 Sportwagen ist authentisch, dynamische Tageszeit- und Wetteränderungen fordern taktisches Rennsport-Verständnis. Die computergesteuerten Gegner sind, das ist selten im Rennspiel-Genre, eine eisenharte Konkurrenz.

Rennspiele haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können zwar sehr komplex sein, aber dennoch findet der Spieler leicht und schnell den Zugang. Das visuelle Erlebnis ist enorm und ermöglicht die Vorteile des Geschwindigkeitsrauschs in der perfekten Sicherheit des Wohnzimmer-Sessels. Die Motivation, noch ein paar Hundertstel rauszuholen oder das Vehikel noch ein wenig mehr zu tunen, ist enorm. Rennspiele fesseln nicht zwangsweise stundenlang an den Schirm und zwingen den Spieler zu einem unglaublichen Zeitaufwand wie Online-Rollenspiele à la World of Warcraft. Ein schnelles Rennen ist immer drin. Und in einer DSL-vernetzten Welt ist es kein Problem, Chuck aus Idaho oder Kumiko aus Japan mal eben zu zeigen, wer der Chef auf der Strecke ist. Und Gewalt? Kein Thema. Nur in sehr wenigen Rennspielen wird geschossen.

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