Spiele sind Kulturgut. Auf jeden Fall.

Der Aktionstag „Kultur gut stärken”, der anlässlich des Unesco-Welttages zur kulturellen Vielfalt am 21. Mai vom Deutschen Kulturrat in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes ausgerufen wurde, setzt ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau. Was zur Hölle, mag jemand jetzt fragen, hat das mit Computerspielen zu tun? Eine ganze Menge.

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, kommentiert: „Computerspiele haben sich längst als Kulturgut etabliert. Diese verhältnismäßig junge kulturelle Ausdrucksform ist eine Bereicherung für die kulturelle Vielfalt in unserem Land. Ich freue mich sehr, dass der Aktionstag ‚Kultur gut stärken‘ auch von der Computerspieleindustrie in dieser sehr zeitgemäßen Art und Weise unterstützt wird.“

Branchenriese Electronic Arts stellt bei seiner Unterstützung des Aktionstages die Spieler selbst in den Vordergrund: Ab dem 16. Mai bis zum Aktionsfinale am 21. Mai können die Spieler ihre persönliche Meinung zum Thema Videospielkultur abgeben. Über verschiedene Kanäle können sie aus ihrer individuellen Perspektive begründen, warum Videospiele Kultur stärken. Die Einträge der Leser werden online gesammelt – beispielsweise über ein interaktives Widget im EA Blog für digitale Spielkultur (http://spielkultur.ea.de) oder auf EA-Facebook-Fanseiten (http://www.facebook.com/easportsfussball, http://www.facebook.com/dieSims) – und fließen in die größte Meinungssammlung ihrer Art ein. Betreiber von Webseiten oder Blogs können die sich stetig füllende Sammlung in ihre Webseite einbinden und geben ihren Lesern dabei ebenso die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun.

Olaf Coenen, Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland, sagt dazu: „Wirtschaftlich sind Videospiele heute schon erfolgreicher als Filme oder Musik. Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion auch die kulturelle Akzeptanz in Deutschland durch viele individuelle Perspektiven weiter stärken können. Ebenso wichtig ist uns aber auch, den Aktionstag des Deutschen Kulturrates substantiell zu unterstützen.“ Jörg Pistorius

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