The Last of Us: Ein Meisterwerk

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The Last of Us dominiert die Gamecharts. In Deutschland haben schon mehr als 100 000 Spieler die düstere Endzeit-Vision des Entwicklerstudios Naughty Dog gekauft, weltweit sind es laut Publisher Sony inzwischen mehr als 3,5 Millionen. Der radikale und konsequente Ab-18-Titel wird wahrscheinlich das Spiel das Jahres 2013, und das zurecht. Denn er zeigt, wie man den Spieler nicht nur unterhält, sondern emotional bindet.
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Dead Space 3: Das Grauen im All

Im Koop-Modus durch die Alien-Geisterbahn: Jack Carver (links) und Dead-Space-Veteran Isaac Clarke. Foto: EA

Im Koop-Modus durch die Alien-Geisterbahn: Jack Carver (links) und Dead-Space-Veteran Isaac Clarke. Foto: EA

Spiele, die wirklich Angst machen, sind selten. Grusel, Splatter und Action bietet der Softwaremarkt in rauen Mengen, aber echte Angst? Ich kenne genau drei Titel dieser Art. Dead Space, Dead Space 2 und jetzt auch Dead Space 3. Wenn jedes kleine Geräusch zusammenzucken lässt, wenn hinter jeder Tür der Horror lauert, wenn erfahrene Gamer die Nerven verlieren – dann ist der Spieler im Dead-Space-Universum gefangen. Weiterlesen

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The Darkness II: Ein herrlich böser Höllentrip

Als wäre das Dasein als Mafia-Killer nicht schon hart genug, hat Jackie Estacado noch ein weiteres Problem: Er ist Träger der Darkness, einer dämonischen Macht, die ihn mit mörderischen Kräften ausstattet. 2007 ließ 2K Games den gefährlichen Buschen zum ersten Mal auf die Spielewelt los und landete mit dem in Inszenierung und Darstellung ungewöhnlichen Horror-Shooter The Darkness einen Volltreffer, der im aktuellen The Darkness II konsequent fortgesetzt wird. Schließlich ist Jackies Freundin Jenny, mit der wir im ersten Teil so schön auf der Fernsehcouch gekuschelt haben, ermordet worden. Weiterlesen

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Shadows of the Damned: Ein virtueller Höllentrip

Gegen die Mächte der Hölle sind Computerspieler schon oft angetreten. So absolut abgedreht und nicht jugendfrei wie in Shadows of The Damned ging es dabei allerdings noch nie zur Sache. Es scheint, als ob der generell recht brave Branchenriese Electronic Arts im Sommergeschäft einen durchgeknallten Doppelschlag landen wollte. Shadows of the Damned ist noch wahnsinniger als Alice: Madness Returns. Weiterlesen

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Alice Madness Returns: Die dunkle Seite des Wunderlands

 American McGee gehörte zu den Wahnsinigen bei id Software, die mit Doom und Quake die konsequenteste Verbindung hervorragender 3D-Technik mit extremer Gewaltanwendung schufen. Als er dann anfing, eigene Spiele zu kreieren, war das Ergebnis noch abgedrehter: American McGees Alice zeigte schon im Jahr 2000 auf dem PC eine Interpretation von Alice im Wunderland, die wahrhaftig nicht als Kinderbuch oder Gute-Nacht-Geschichte durchgeht. Jetzt kommt die Fortsetzung, und sie macht aus Lewis Carrolls Vorlage eine mörderische Geisterbahnfahrt. Was für ein Spaß! Weiterlesen

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Dead Space 2: Im Weltraum hört dich immer noch niemand schreien

Isaac Clarke ist der wohl unwahrscheinlichste Protagonist, den ein Computerspiel jemals hatte. Der arme Kerl ist kein Soldat, sondern Ingenieur. Ein Denker und Problemlöser. Trotzdem musste er in Dead Space alleine durch ein riesiges und düsteres Raumschiff schleichen und sich gegen mörderisch bösartige Aliens wehren. Das war so gruselig, dass viele Spieler vorzeitig aufhörten und Publisher EA sogar vorhatte, dem zweiten Teil weniger Horror mitzugeben. Doch den Plan hat man zum Glück wieder fallen lassen. Auch Dead Space 2 ist Horror pur – klasse inszeniert und mächtig unterhaltend. Für Menschen mit starken Nerven. Weiterlesen

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Alan Wake: Gefangen in Traum und Wahnsinn

Alan Wake ist ein schon vor fünf Jahren angekündigter und seitdem von der Gamer-Community mit Spannung erwarteter Hoffnungsträger derjenigen, die es für möglich halten, dass ein Spiel ebenso wie der Film die Unterhaltungskultur als Leitmotiv prägen kann. Die Struktur des Microsoft-Titels entspricht den großen Klassikern der Mystery-TV-Serien Twin Peaks und Akte X: Das Spiel ist in sechs Episoden unterteilt, die wie einzelne Serienteile plus Rückblicke und Cliffhanger präsentiert werden. Die Geschichte des an Alpträumen und einer Schreibblockade leidenden Horrorautors wird packend erzählt und definiert ein neues Genre: den Psycho-Mystery-Stephen-King-Shooter. Weiterlesen

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Metro 2033: Das Grauen lauert im Untergrund

Der russische Autor Dimitri Alexejewitch Gluchowski entwirft in seinen Romanen Metro 2033 und Metro 2034 wahrhaftig kein angenehmes Bild der Zukunft: Ein Atomkrieg hat die Oberfläche von Moskau (und wahrscheinlich auch dem Rest der Welt) zu einer verstrahlten und unbewohnbaren Hölle auf Erden gemacht. Die Überlebenden flüchten in den Untergrund. Alte U-Bahn-Stationen werden zu verbarrikadierten Festungen, die Tunnel zu Verkehrswegen – verseucht mit Psychopathen und Mutanten aller Arten und Größen. Der ukrainische Entwickler 4A Games und Publisher THQ haben aus dieser düsteren Endzeitvision einen Horror- und Survival-Shooter gemacht, der im Bezug auf Atmosphäre, grafische Brillanz und Intensität der Schockmomente an das Meisterwerk Dead Space heranreicht. Weiterlesen

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Resident Evil V (PS 3, Xbox 360)

Vorsicht, dieses Spiel erfordert starke Nerven. Die Hauptfiguren in Capcoms Resident-Evil-Serie hatten immer schon ein hartes Dasein. Ständig waren sie umgeben von Untoten und missgestalteten Monstern, die ihnen an jeder Ecke nach dem virtuellen Leben trachteten. Resident Evil richtet sich nach der klassischen Form des Horrorfilms, die in den 80ern alle Grenzen sprengte und auch in den letzten Jahren mit jeder Menge Neuverfilmungen von „The Fog“ über „Halloween“ bis zum Urheber der weltweiten Zombie-Welle, „Dawn of the Dead“, neue Erfolge feierte.

Auf den fünften Teil der Resident-Evil-Reihe, deren erster Teil 1996 für die Playstation erschien, hat eine weltweite Fangemeinde gewartet. Sie wurde nicht enttäuscht. Der Spieler steuert den Agenten einer Sondereinheit zur Bekämpfung von Terrorismus mit biologischen Waffen. Die Jagd auf einen Waffenhändler führt ihn nach Afrika – wo er neben diesem Waffenhändler auch ein mörderisches Virus und jede Menge von diesen infizierte Kreaturen findet. Dieses Virus sorgt nicht für eine freundliche Gesinnung.

Der Spieler steuert seinen Protagonisten durch ein Spiel, das wie ein Film inszeniert ist – mit in Echtzeit berechneten Hintergründen, vielen sehr guten Zwischensequenzen und – natürlich – Schockeffekten ohne Ende. Das Bestiarium der Gegner ist riesig, manche füllen mehrere (!) Bildschirme. Resident Evil V ist frei ab 18 Jahren.

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