Need for Speed Rivals: Die rasenden Philosophen

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Racer sind Anarchisten, deren Aktionen die gesellschaftliche Ordnung verhöhnen. Cops sind Instrumente des Systems, die diesen Hohn stoppen sollen. Need for Speed Rivals hebt das im Prinzip simple Spiel „Raser gegen Polizei“ auf einen geradezu philosophischen Level. Dahinter steckt ein solides Rennspiel.  Weiterlesen
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Shift 2 Unleashed: Das Spiel mit der Helmkamera

Eine Fortsetzung von Shift ist eine hohe Hürde für den Publisher Electronic Arts und die Slightly Mad Studios. Shift war einer der Hits des Spielejahres 2009, klar einer der besten der mittlerweile 15 Need-for-Speed-Titel und – endlich – kein Fun-Racer, sondern eine gute Rennsimulation. Kann dieses Erfolgsmodell noch besser werden? Die ehrliche Antwort: Nein, Shift 2 Unleashed ist keine klare Verbesserung des Vorgängers, so wie Crysis 2 eine ist. Aber trotzdem ist es immer noch ein mächtig gutes Rennspiel. Weiterlesen

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Need for Speed Hot Pursuit: Wer bremst, verliert!

Keine Story, kein Tuning, keine Filmsequenzen, noch nicht einmal Gangschaltung: Der aktuelle Need for Speed-Titel setzt so konsequent wie kein anderer vorher auf leicht zugängliche Rasereien zwischen den in Traumboliden sitzenden Teilnehmern illegaler Rennen und den Cops, die eben diese zur Strecke bringen. Der Spieler darf in beiden Teams mitfahren und eine Karriere als Raser-Staatsfeind Nummer eins ebenso in Angriff nehmen wie eine Laufbahn als Streifenpolizist.  Weiterlesen

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Tollkühne Piloten in ihren rasenden Kisten: Need for Speed Shift

Motorsport pur: Da kommt Freude auf. Screenshot: Electronic Arts

Tollkühne Männer (und Frauen) in rasenden Kisten: Seit mittlerweile 15 Jahren – im schnellebigen Unterhaltungs-Business eine erstaunliche Leistung – ist Publisher Electronic Arts (EA) mit seiner Rennspiel-Serie Need for Speed am Start. Zählt man alle jemals erschienenen Teile zusammen, ist der aktuelle Titel Shift die Nummer 13. Für EA wird diese 13 zur Glücksnummer, denn der jüngste Teil der Rennspiel-Serie reißt den Markennamen Need for Speed aus dem tiefen Tal dröger und stereotyper Wiederholungen heraus und bietet Motorsport pur.

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Need for Speed Carbon (Xbox 360)

 

Traumwagen waren schon immer die Stärke von Need for Speed. In Carbon kommt auch der Ford Shelby Cobra 500 zum Einsatz. Bevor man in dieser rollenden Legende Platz nehmen darf, muss man um die 60 Rennen gewinnen.

 Die Nacht wird erhellt von den Neon-Lichtern der Großstadt. Die Motoren der an der Startlinie lauernden Boliden donnern, Scheinwerfer blitzen. Eine schöne Frau gibt das Startzeichen, und die Traumwagen, bis zur Extase getunt, rasen los. Die Fahrer beten, dass ihre Reflexe nicht versagen, der Gegenverkehr rechtzeitig zur Seite springt, die Cops zu langsam sind und die Lachgas-Einspritzung funktioniert.

Die mittlerweile elf Jahre alte Rennspiel-Serie Need for Speed von Electronic Arts hat viele Standards gesetzt und punktete immer wieder mit hoher Qualität. Der aktuelle Titel nennt sich Need for Speed Carbon und zeigt vor allem auf der Xbox 360, was man unter „High Definition Gaming“ versteht. Dieses Erlebnis bleibt allerdings den Spielern vorbehalten, die einen HDTV-fähigen Fernseher besitzen, sie können in 1080i spielen. Diese Auflösung ist fünfmal so hoch wie der übliche PAL-Standard.

Die nächtliche City spiegelt sich im Lack der Wagen, jedes Detail stimmt. Der Sound, Automobil-Skeptiker und Nachbarn in hellhörigen Mietshäusern würden wohl von unerträglichem Krach reden, ist ein Fest für Fans und entspricht der Natur des Wagens, der ihn verursacht. Es gibt auch eine Story, doch diese ist eher simpel gestrickt und nicht besonders interessant. Die Figur des Spielers ist ein Raser-King, der von einem Konkurrenten in eine Falle gelockt und ins Exil getrieben wurde. Jetzt ist er wieder da, um die Straßen der Stadt zurückzuerobern.

Leider tut er das nur nachts, und leider nutzt er nur ein bestimmtes Streckenmuster, dessen einzelne Teile leicht voneinander abweichen. Abgesehen vom ab der Spielmitte rasant ansteigenden Schwierigkeitsgrad ändert sich nicht viel. Das ist eine Schwäche von Need for Speed Carbon, und zwar die einzige. Stärken gibt es dagegen viele.

Der Spieler kann unter drei Auto-Typen wählen: Unter „Tuner“ fallen die Normalos wie Golf und Toyota Supra, die „Muscle Cars“ umfassen unter anderem Ford Mustang GT und Chevrolet Corvette, und zu den „Exoten“ gehören Porsche Cayman S und diverse Spezialitäten italienischer Automobilkunst. Alle können in Optik und Leistung getunt werden. Je mehr Rennen der Spieler gewinnt, um so leistungsfähigere Teile stehen ihm zur Verfügung. So wird aus einem Straßenfahrzeug ein futuristisches Geschoss.

Es gibt zwar ein optisches Schadensmodell, doch weder kann man seinen Wagen zu Schrott fahren noch muss man Schäden reparieren. Auch die Polizei spielt mit, das Resultat sind heiße Verfolgungsjagden. Geschwindigkeits- und Windschatteneffekte sowie die Bewegungsunschärfe bei hohem Tempo sind hervorragend umgesetzt.

Zum ersten Mal kann der Spieler auch ein Team rekrutieren, das ihn während der Rennen unterstützt: Die Mitstreiter rammen die Konkurrenz von der Straße, suchen nach Abkürzungen oder ziehen den Wagen des Spielers im Windschatten mit.

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